Kennst du das? – Man nimmt sich etwas vor (z.B. jeden Tag Yoga, oder Meditation) und schafft es das Vorhaben für eine kurze Zeit umzusetzen. Nach und nach verläuft es sich aber wieder und man steht genau da wo man gestartet hat… Dabei ist einem doch klar, dass die Vorsätze gut waren und einem auch sehr gut getan haben. Ich kannte das früher auch, doch heute ist es anders!!! Ich habe herausgefunden wie man es schafft mit Leichtigkeit an einer gesunden Routine dranzubleiben. Und damit dir dies auch endlich gelingt gibt’s heute meine besten Tipps und Tricks, die dir dabei helfen. Los gehts. 🙂

1. Die Frage nach dem “Warum”?

Das Wissen darüber WARUM man etwas tut ist die größte Motivations & Kraft-Quelle!!! Wenn die Frage nach dem “Warum” geklärt ist, klärt sich das “Wie” von ganz alleine. Unser Warum treibt uns an, gibt uns die Kraft und Stärke am Ball zu bleiben. Gibt uns den Mut neue Herausforderungen zu meistern. Also ist Schritt Nr. 1: Kläre dein Warum!!! Warum ist dir Yoga und Meditation so wichtig? Warum solltest du unbedingt regelmäßig praktizieren? Was für Positive Effekte kann es Jetzt und für deine gesamte Zukunft haben? Halte das am besten schriftlich fest, denn so manifestiert es sich besser in deinem Geist.

2. Ziele setzten die erreichbar sind…

Als nächstes ist es wichtig, dass du dir Ziele setzt, und zwar: Ziele die für dich erreichbar sind. Nichts ist ein größerer Motivations-Killer als Frust!!! Wenn du dir das Ziel setzt jeden Tag 1,5 Stunden Yoga zu machen, aber das gar nicht mit deinem Berufs- und Familienleben zu vereinbaren ist, dann ist ein frustrierendes Scheitern schon vorprogrammiert. Genau so, wenn du als Yoga Anfänger in zwei Wochen im Handstand stehen möchtest. Nach ein paar Tagen schwindet die Motivation, da du innerlich weißt, dass du es eh nicht schaffen wirst. Also setzte dir realistische Ziele indem du dir überlegst…

  • … was durch deine Berufs- und Familiensituation zeitlich möglich ist.
  • … welche körperlichen Herausforderung du wirklich meistern kannst.

3. Feier und belohne dich!

Die meisten Menschen lassen sich durch Belohnungen und positiven Zuspruch motivieren. Auch ich kenne das von mir! Aber warte nicht darauf, dass das andere Menschen für dich tun, sondern tu es einfach selbst. Wie wäre es, wenn du nach einer erfolgreichen Yogastunde oder Meditation einfach mal in die Badewanne gehst, dir selbst sagst “das hast du gut gemacht”, und/oder dir ein Stück Schokolade oder eine neues Yoga-Outfit gönnst? Belohne dich einfach ab und zu für deine erfüllten Aufgaben und deinen liebevollen Umgang mit dir selbst. Dein Gehirn programmiert sich dann ganz schnell um und verbindet mit Yoga und Meditation automatisch etwas Positives (-> Positive Verstärkung nennt man das in der Psychologie). So kommst du ganz einfach Stück für Stück deinen Zielen näher. Ganz wichtig ist dabei aber: Betrüge dich niemals selbst um deine Belohnung. Was du dir versprichst, musst du auch unbedingt halten.

4. Finde deinen Yoga-Buddy.

Manchmal ist es VIEEEL leichter und schöner sich aufzuraffen und zu motivieren, wenn man einen Freund dabei hat, der die eigene Leidenschaft teilt. Finde also einen Yoga-Buddy mit dem du regelmäßig zum Yoga gehst, oder mit dem du gemeinsam übst. Vielleicht könnt ihr euch danach noch zusammen belohnen indem ihr in ein Cafe geht und bei einem leckeren Getränkt quatscht!? Ein Cafe ist ein wunderbarer Ort um sich austauschen und ein Yoga-Buddy kann dich immer wieder neu inspirieren und auf neue Ideen bringen. So rostet deine Yoga- und Meditationspraxis ganz bestimmt nicht so schnell ein und du behältst die Lust dranzubleiben.

5. Und wenn Alles nicht hilft…

Manchmal gibt es Tage, an denen schafft man es einfach nicht sich aufzuraffen. Aber hey – auch ich mache mal drei Tage kein Yoga, meditiere nicht und gönne mir Burger und Pommes. Kein Grund zur Panik! Das ist kein Weltuntergang, sondern ganz normal. Wichtig ist in solchen Situationen anzuerkennen und zu AKZEPTIEREN, dass du einfach mal keine Lust hast. In solchen Situationen wäre es falsch sich irgendetwas aufzuzwingen, denn am Ende kommt nichts bei rum und du bist nur frustriert und enttäuscht von dir. Spar dir die Energie lieber für dann auf, wenn du wieder mehr Kraft und Lust auf Yoga und Meditation hast. So ist die Praxis viel effektiver. Höre auf deinen Körper und gib ihm das was er braucht. Das kann manchmal auch ein Tag im Bett mit einer Serie und ohne Yoga sein.

GUTES GELINGEN UND IMMER DARAN DENKEN: DU
​SCHAFFST ALLES WAS DU WILLST!!

Autorin

Joy Celine Weber am 14.10.2019